Abschlusspräsentationen #DoingResearch

Am 19.07.2016 fanden die Abschlusspräsentationen im Seminar „Medien in formalen und informellen Kontexten“ statt. Die Gruppe Doing Research stellte in dieser Veranstaltung ihre Ergebnisse vor: Forsch, das Online-Journal, ist für alle einsehbar und zitierfähig, die Noten sind irrelevant und es gibt bisher drei Ausgaben!

Die Gruppe hat einen Fragebogen erstellt, der von Studierenden der Uni zu Köln ausgefüllt werden konnte. Die Auswertung der Fragebögen hat ergeben, dass es den Student*innen wichtig sei, schnell zu erkennen, um welche Art der Arbeit es sich handelt. Darüber hinaus wünschen sich einige Studierende eine Suchfunktion. Die Noten und die Bewertung sind ausschlaggebend für die Studierenden. Die Entwicklung eines Journals der Universität zu Köln benötigt Hilfe von vielen Seiten: zum Beispiel vom technischen Support und den Dozenten.

– verfasst von sseel –

Inwiefern beeinflusst die öffentliche Zugänglichkeit von Arbeiten das Unterrichtskonzept von Lehrenden? Ein Einblick in #doingresearch

Im Rahmen des Seminars „Medien in formalen und informellen Kontexten“ bei Frau Prof. Hofhues befasst sich unsere Kleingruppe mit einem Forschungsprojekt, das sich primär auf formale Kontexte konzentriert und sich mit dem Thema der Zugänglichkeit von studentischen Arbeiten an Universitäten beschäftigt. Da ein derartiges System in Deutschland bisher nicht etabliert wurde, befassen wir uns auch mit den Vorraussetzungen für eine möglichen Umsetzung.

Verfasste Arbeiten von Studierenden werden (oftmals) nicht zugänglich gemacht, da diese das Unterrichtskonzept der Lehrenden beeinflussen könnten. Konservative Lehrende hätten nicht mehr die Möglichkeit Forschungsergebnisse für sich zu beanspruchen und eventuell auch an diesen mitzuwirken. Auch das Unterrichtskonzept müsste umstrukturiert werden, da nicht von Semester auf Semester dasselbe unterrichtet werden könnte. Dies würde somit auch einen höheren Zeit- und Arbeitsaufwand bedeuten. Da Studierende jedoch von diesem Projekt profitieren könnten, stellt sich die Frage, wie ein derartiges System trotzdem in Deutschland zu etablieren wäre und wie bisherige Gegner dieses Vorhabens vom Gegenteil überzeugt werden könnten.

Welche Ziele verfolgt das Projekt? Vorgehensweise um nötige Informationen aus anderen Ländern, die dieses System bereits nutzen, zu bekommen:

  • Formulierung der Interviewfragen/Kontaktsuche/Literaturrecherche
  • Führen von Interviews mit Lehrenden und die Auswertung bzw. Verschriftlichung dieser
  • Aktives Forschen und Verschriftlichung von Ergebnissen
  • Letzte Überarbeitung

Welche Risiken bestehen?

  1. Mangel an Kontakten
  2. Mangelnde Qualität der Antworten
  3. Die Umsetzbarkeit, da nicht übertragbar (amerik. System und das Deutsche)

Welche Arbeitsschritte wurden bereits umgesetzt?
In den letzten zwei Wochen wurden E-mails an verschiedene Universitäten in den USA versandt und jetzt gilt es nur noch auf eine Antwort zu warten und diese dann in unsere Forschung miteinzubeziehen.

– verfasst von mmildner –

Wege durch den Forschungsdschungel

Die Zeit im Kontexte-Seminar vergeht wie im Flug. Gerade sind wir in den Forschungsdschungel eingedrungen, müssen wir ihm jetzt schon wieder ‚entfliehen‘. So geht es in den kommenden Tagen für alle Studierendengruppen darum, ihre Forschungsergebnisse zusammenzufassen und ihre eigene Fragestellung (Forschungsfrage) zu beantworten. Auf die Präsentation der Ergebnisse bei der Abschlusspräsentation freue ich mich schon sehr – nicht zuletzt, weil zu diesem Termin auch unsere Praxispartnerin zu Gast sein wird. Mal schauen, in welche Richtung sich unsere Diskussionen zwischen den Kontexten bewegen.

Online-Journal für Studierende? Einblick in #doingresearch

Im Rahmen des Seminars „Medien im formalen und informellen Kontext“ bei Frau Hofhues befassen wir uns in Kleingruppen mit verschieden Projekten. Die Projekt-Gruppe „Doing Research“ arbeitet an einem Projekt mit Fokus auf den formalen Kontext, wo sie bestenfalls ein Online-Journal ins Leben rufen.

Sie haben sich die Frage gestellt, wie „Doing Research“ aussehen muss, um als wissenschaftliche Quelle verwendbar zu sein? Es ist ihnen wichtig herauszufinden, wann Quellen als zuverlässig anzusehen sind und was sie zuverlässig macht. Aber auch die Frage, ob StudentInnen überhaupt Quellen verwenden wollen, die vom anderen StudentInnen verfasst wurden und falls ja, alle Arbeiten oder nur Bachelor- und Masterarbeiten von Interesse sein werden?
Begonnen hat die Gruppe ihr Projekt mit Recherchen. Sie haben sich in Studien eingelesen und sind im Laufe ihrer Recherchearbeit auf ein Projekt der Uni Oldenburg gestoßen. „forsch!“ ist ein Online-Journal, wo Studierende ihre Forschungsergebnisse mit StudentInnen teilen können. Die Gruppe „Doing research“ hat daraufhin beschlossen, mit den zuständigen des Online-Journals Kontakt aufzunehmen.

Nun stellt sich die Frage, ob ein solches Online-Journal auch für Studierende der Universität zu Köln von Interesse ist. Dazu hat die Gruppe Fragen gesammelt und einen Fragebogen erstellt, wodurch sowohl das allgemeine Interesse der Studierenden abgefragt werden soll, aber auch die Qualität des Online-Journals gesichert werden! Unter dem folgenden Link könnt ihr den Fragebogen einsehen und am Journal mitwirken, indem ihr euch kurz Zeit nehmt und die Fragen beantwortet: https://www.umfrageonline.com/s/a46b849

– verfasst von sseel –

Liebe Kommiliton*innen, … #doingresearch

… Sie würden einer Studierendengruppe im Seminar sehr helfen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um an einer Online-Umfrage zum forschenden Lernen teilzunehmen.

Zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/a46b849

Die Teilnahme an der Umfrage sollte nicht länger als 5 Minuten dauern. Teilnehmende aller Hochschulen sind herzlich willkommen. Schreiben Sie bitte in das letzte offene Textfeld der Befragung, sofern Sie nicht an der Universität zu Köln studieren.

Vielen Dank!

Wie geht es weiter mit Kontext 2? #doingresearch

Doing Research! Da liegt es fast auf der Hand, auch mal den Blick über den Tellerrand zu wagen. Wie wird forschendes Lernen in den USA verstanden? Was sind dortige Konzepte forschenden Lernens? Welcher Forschungsbegriff liegt den Konzepten zugrunde? Gerade letztere Frage scheint mir wichtig zu diskutieren, wenn forschendes Lernen im Vergleich zwischen Deutschland und USA betrachtet wird. Research im Englischen meint nämlich zunächst einmal eine Suchbewegung, ein „nosing around“. Der Begriff der Forschung wird in Deutschland oft anders verstanden, nicht zuletzt im Zuge der Etablierung der Massenuniversität.

Drei Lesetipps zum forschenden Lernen:
1. Huber, L. (2014). Forschungsbasiertes, Forschungsorientiertes, Forschendes Lernen: Alles dasselbe? Ein Plädoyer für eine Verständigung über Begriffe und Unterscheidungen im Feld forschungsnahen Lehrens und Lernens. Das Hochschulwesen. 1+2, 32-39.
2. Huber, L. (2009). Warum Forschendes Lernen nötig und möglich ist. L. Huber, J. Hellmer & F. Schneider (Hrsg.), Forschendes Lernen im Studium. Aktuelle Konzepte und Erfahrungen (S. 9-36). Bielefeld: UniversitätsVerlagWebler.
3. Jenkins, A. Healey, M. & Zetter, R. (2007). Linking teaching and research in disciplines and departments. The Higher Education Academy: York.

 

Kontext 2: doing research!

Auszug aus der Problemskizze für die Studierenden:

„Durch forschendes Lernen haben Studierende die Gelegenheit, so die verbreitete Annahme, das Studium zu ihrem Studium (im ursprünglichen Sinne) zu machen und trotz Bologna und Massenstudium individuelle Anteile im Studium zu suchen/zu finden.

Zwischen Anspruch von Hochschullehrenden und Studierwirklichkeit klafft aber mitunter eine Lücke – aus unterschiedlichen Gründen:

  1. ist die Umsetzung forschenden Lernens Sache der Lehrenden (Freiheit von Forschung und Lehre),
  2. wird forschendes Lernen teils von den Studierenden selbst abgelehnt (individuelle und qualifikatorische Studienziele),
  3. wird forschendes Lernen unmittelbar von begünstigenden oder hemmenden Kontext- und Rahmenbedingungen beeinflusst (z.B. Studienprogramme, co-bzw. extra-curriculare Angebote zur Kompetenzentwicklung, Serviceeinrichtungen für Studierende, digitale Infrastrukturen).Mit dem Projekt „doing research!“ soll die skizzierte Lücke geschlossen werden: So zielt es auf ein Spektrum an Umsetzungsmöglichkeiten für forschendes Lernen an der Universität zu Köln ab. Exemplarisch genannt werden kann die Vorlesung „Einführung in die Mediendidaktik“, die als forschungsorientierte Vorlesung umgesetzt wurde und im Wintersemester 2016/17 als forschungsorientierter „Flipped Classroom“ (spezielles Blended Learning-Format) gestaltet werden soll. […]Das Herzstück bildet die fach-, disziplinen-/hochschulübergreifende Initiative zum studentischen Publizieren: Wie im Augsburger Projekt „w.e.b.Square“ oder bei der Zeitschrift „Der Wilhelm“ erprobt, soll auch in Köln ein „Undergraduate Research Journal“ entstehen. Darunter versteht man Zeitschriften, die Einblick in studentische Forschungsarbeiten geben und studentisches Publizieren früh, d.h. möglichst während des Bachelorstudiums, anregen. Aufgrund der Erfahrungen wird erwartet, dass die Implementierung in Köln möglich ist (durch kooperatives Agieren im Hochschulverbund), aber längere Zeit zur Durchdringung/Diffusion in die Studierwirklichkeit sowie die Praxis der Lehrenden benötigen wird. Entsprechend gilt es kommunikative Formate zu entwickeln, die die Einführung der Zeitschrift begleiten, das Gelingen des Unterfangens verdeutlichen und Handlungsempfehlungen für studentisches Publizieren möglich machen. Dazu könnten auch redaktionelle Erfahrungen aus (eher) wissenschaftsjournalistischen Formaten genutzt werden.

    Alle genannten (Teil-)Projekte aus „doing research!“ verdeutlichen letztlich, dass forschendes Lernen aus Studierendensicht keineswegs den ‚Königsweg’ ihres akademischen Studiums darstellt. Das eigene Studium wird straff organisiert und u.a. davon beeinflusst, welche Veranstaltung bei wem mit wie viel Aufwand besucht werden kann etc. Es steht daher die These im Raum, dass gerade die Freiheitsgrade beim forschenden Lernen Studierende vor Herausforderungen in der Studiengestaltung stellen, der sie sich nicht stellen können oder wollen. Letzteres ist auch (aber nicht ausschließlich) vor dem Hintergrund des Werdegangs und künftiger Berufe zu sehen.“

(Die vollständige Problemskizze kann im Bedarfsfall bei der Dozentin angefordert werden.)