Vorlesung: Einführung in die Mediendidaktik

Aus dem Ausschreibungstext:

„Die Gestaltung didaktischer Arrangements ist seit jeher untrennbar mit der Frage verbunden, welche Medien sich für Lehren und Lernen eignen. Besonders fokussiert wird auf formale Bildungseinrichtungen wie die Schule, aber auch auf spezifische Medienbegriffe im Kontext ihrer historischen Entwicklung. So versteht man heute unter Medien oft digitale Medien und fragt, wie sie Unterricht und Schule als Werkzeuge bereichern können. Doch welche Theorien, Ansätze und Konzepte liegen konkret zur Mediendidaktik vor? Wie stehen diese in Verbindung zu einzelnen Lerntheorien? Und welche Bedeutung haben sie für die Gestaltung von Schule und Unterricht?

Ziel der Vorlesung „Einführung in die Mediendidaktik“ ist es, anhand aktueller Phänomene und empirischer Befunde einen Überblick über Theorien, Ansätze und Konzepte aus dem zugrunde liegenden Feld zu gewinnen und vorliegende Erkenntnisse gemeinsam mit den Studierenden zu hinterfragen: Wie lassen sich bspw. die vielfältigen mediendidaktischen Konzepte systematisieren und aktuelle Bewegungen unter Zuhilfenahme der Theorien deuten? Welche Rolle spielen dabei die jeweiligen individuellen oder organisationalen Rahmenbedingungen? Etc.

Die Studierenden werden in das breite Feld der Mediendidaktik eingeführt, methodisch aber auch zu vernetztem Denken angeregt. Der Vorlesung liegt daher ein Konzept forschungsorientierter Lehre zugrunde, welches auf die gemeinsame Beantwortung von (Forschungs-)Fragen und auf wechselseitiges Peer-Feedback zur Vorbereitung für die abschließende Prüfung (Klausur) setzt. Die Vorlesung wird im Blended Learning-Format unter Zuhilfenahme eines Vorlesungsblogs sowie nicht-öffentlicher Wikis umgesetzt. Vorkenntnisse sind nicht vonnöten, Interesse am Mitdenken und gemeinsamen Hinterfragen wird erwartet.

Die Teilnahme am ersten Veranstaltungstermin ist obligatorisch.“

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