Los geht’s

Herzlich Willkommen auf dem Blog zur Vorlesung „Einführung in die Mediendidaktik“. Ich freue mich sehr, dass ich euch alle als Tutorin für diese Lehrveranstaltung begleiten darf, und möchte mich auf diesem Weg ganz kurz vorstellen. Mein Name ist Sabrina Pensel und ich bin aktuell im ersten Semester meines Masterstudiums in Soziologie an der Universität Bielefeld. Vorher habe ich an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen meinen Bachelor in Kommunikations- und Kulturwissenschaften gemacht. Sehr gerne möchte ich meine eigenen Erfahrungen mit studentischer Forschung nutzen, um euch bei euren ersten Gehversuchen mit dem forschenden Lernen zu unterstützen und die Vorlesung aus (fortgeschrittener) studentischer Perspektive zu beobachten. Ich glaube, dass dieser gemeinsame Austausch über die Veranstaltung dabei helfen kann, nicht nur das Forschen zu lernen, sondern auch etwas über das Lernen durch Forschen zu lernen. Und dies scheint mir insbesondere für diejenigen, die sich auch beruflich mit Lernen und Lehren beschäftigen möchten, mehr als sinnvoll. 🙂

Eine meiner Interviewpartner_innen für meine Bachelorarbeit zum Thema „Lernräume für studentische Forschung: Gestaltung, Wahrnehmung, Nutzung“ erzählte mir damals, dass sich studentisches Forschen so anfühlt, als sei man in einem Raum, der von jeder Position aus anders aussieht. Mal macht man kleine Schritte und die eigene Perspektive verändert sich nur geringfügig, dann aber bewegt man sich ein großes Stück weiter und nimmt den Raum völlig neu wahr. Das können inhaltliche Aha-Momente, aber auch völlig neue Erkenntnisse zu Studium, Lehre und Universität sein. Ich glaube, dass gemeinsames Reflektieren und Gespräche mit Mitmenschen dabei helfen können, dass sich dieser Raum allmählich ausdehnt und man als Student_in besser versteht, was dort geschieht. Mir selbst ist das eigenständige Forschen zum Thema „Zirkuläre Migration in der Bodenseeregion“ in der Studieneingangsphase damals nicht leicht gefallen. Ich wusste nicht, warum die Uni möchte, dass ich zusammen mit neun anderen ein eigenes Projekt durchziehe. Und was Wissenschaft überhaupt ist, wussten meine Komiliton_innen und ich noch viel weniger. Wir haben deswegen nicht selten Fehler gemacht und sind in der einen oder anderen Sackgasse gelandet. Geholfen haben uns unsere wissenschaftlichen Betreuer und begleitende Beobachtungen in Ringvorlesungen und Projektseminaren. Eine zusätzliche Unterstützung durch erfahrene Student_innen hatte damals allerdings gefehlt. Diese möchte ich euch für eure Vorlesung auf diesem Weg anbieten – einmal wöchentlich über Skype, damit ihr dringende Fragen zum forschenden Lernen und zu euren Aufgaben loswerden könnt, und darüber hinaus über Blogbeiträge und die regelmäßige Forschungspost.

Jetzt freue ich mich erstmal sehr auf eure Beiträge und Fragen und hoffe, dass wir uns hier und via Skype regelmäßig gegenseitig lesen werden.

Bis bald

Sabrina

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