Finale!

Mit dem Projekt „Forschungspost“ ist Sabrina im Finale des fOERder-Awards (mehr Informationen zur Nominierung?). Die Tutorin wird das Projekt, das seinen Ausgangspunkt in der Vorlesung „Einführung in die Mediendidaktik“ nahm, Anfang März 2016 in Berlin vor einer interessierten Fachöffentlichkeit vertreten. Die Daumen für ein glückliches Abschneiden sind fest gedrückt!

Semesterende

Mit der Lernstandserhebung in der letzten Woche ist die Vorlesung „Einführung in die Mediendidaktik“ zu Ende gegangen. Hinter uns – den Studierenden, der Tutorin und mir – liegt ein ereignisreiches Semester voller (Forschungs-)Fragen und medienbezogenen Themen. Besonders anregend waren sicherlich die letzten drei (inhaltlichen) Sitzungen: Hier standen aktuelle Fragestellungen aus der Mediendidaktik im Vordergrund U.a. haben wir den Blick nach Übersee gewagt und überdies gefragt, inwieweit Mediendidaktik sich langsam als eigene (gestaltungsorientierte) Disziplin etabliert. Nicht missen möchte ich auch die Diskussionen um technologische Trends (Stichwort iPads) und verschiedene empirische Studien rund um den Medieneinsatz in Schulen und Hochschulen.

Gespannt bin ich nun darauf, wie sich die Vorlesung weiter entwickeln wird: Bis zum nächsten Wintersemester habe ich genügend Zeit, um einerseits das forschungsorientierte Konzept anzupassen und andererseits mit Studierenden speziell zu den Leistungsanforderungen in der Vorlesung im Gespräch zu bleiben. Denn im Kopf bleibt mir natürlich, dass die Studierenden gerne mehr geforscht und stattdessen auf die Lernstandserhebung gegen Vorlesungsende verzichtet hätten.

Vorlesung: Einführung in die Mediendidaktik

Aus dem Ausschreibungstext:

„Die Gestaltung didaktischer Arrangements ist seit jeher untrennbar mit der Frage verbunden, welche Medien sich für Lehren und Lernen eignen. Besonders fokussiert wird auf formale Bildungseinrichtungen wie die Schule, aber auch auf spezifische Medienbegriffe im Kontext ihrer historischen Entwicklung. So versteht man heute unter Medien oft digitale Medien und fragt, wie sie Unterricht und Schule als Werkzeuge bereichern können. Doch welche Theorien, Ansätze und Konzepte liegen konkret zur Mediendidaktik vor? Wie stehen diese in Verbindung zu einzelnen Lerntheorien? Und welche Bedeutung haben sie für die Gestaltung von Schule und Unterricht?

Ziel der Vorlesung „Einführung in die Mediendidaktik“ ist es, anhand aktueller Phänomene und empirischer Befunde einen Überblick über Theorien, Ansätze und Konzepte aus dem zugrunde liegenden Feld zu gewinnen und vorliegende Erkenntnisse gemeinsam mit den Studierenden zu hinterfragen: Wie lassen sich bspw. die vielfältigen mediendidaktischen Konzepte systematisieren und aktuelle Bewegungen unter Zuhilfenahme der Theorien deuten? Welche Rolle spielen dabei die jeweiligen individuellen oder organisationalen Rahmenbedingungen? Etc.

Die Studierenden werden in das breite Feld der Mediendidaktik eingeführt, methodisch aber auch zu vernetztem Denken angeregt. Der Vorlesung liegt daher ein Konzept forschungsorientierter Lehre zugrunde, welches auf die gemeinsame Beantwortung von (Forschungs-)Fragen und auf wechselseitiges Peer-Feedback zur Vorbereitung für die abschließende Prüfung (Klausur) setzt. Die Vorlesung wird im Blended Learning-Format unter Zuhilfenahme eines Vorlesungsblogs sowie nicht-öffentlicher Wikis umgesetzt. Vorkenntnisse sind nicht vonnöten, Interesse am Mitdenken und gemeinsamen Hinterfragen wird erwartet.

Die Teilnahme am ersten Veranstaltungstermin ist obligatorisch.“