Medien, Didaktik, Lernen: Erster Inhaltsblock abgeschlossen

Aufgrund der umfassenden Restrukturierung der Vorlesung schließen alle Studierenden in diesen Tagen den ersten Inhaltsblock (Grundlagen Medien, Didaktik, Lernen) in der Vorlesung ab. Zwei der drei Vorlesungen stehen den Studierenden als hochwertige Aufzeichnungen zur Verfügung, u.a. wegen des besseren Tons ggü. herkömmlichen Vorlesungsaufzeichnungen.*

Parallel zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit fachlichen Grundlagen der Mediendidaktik entwickeln Teilnehmende ihre eigenen Forschungsideen. Nach der Recherche von Themen und aktuellen Inhalten in der Tagespresse haben die Studierenden dort schon die nächste Hürde genommen: Die ersten Forschungsfragen stehen und sie werden gegenseitig begutachtet (Peer Review). Die Diskussion in der Präsenzvorlesung nach dem Modell des Inverted Classroom war hierzu vergangenen Dienstag sehr fruchtbar.

*Danke ans Netzwerk Medien für die Unterstützung!

Willkommen #medida16

Willkommen, liebe Studierende, auf den Seiten der Einführungsvorlesung in die Mediendidaktik (#medida16)!

Auf dem Blog können Sie viele Inhalte des zurückliegenden Jahres nachlesen und nachvollziehen. Gleichzeitig werden Sie auf dem Blog immer wieder auf aktuelle Themen, Projekte und Publikationen aufmerksam gemacht, die einen Bezug zur Einführung in die Mediendidaktik 2016/17 aufweisen. Surfen Sie daher einfach ab und an auf dem Vorlesungsblog vorbei. Nutzen Sie zudem die Gelegenheit zum Blick „über den Tellerrand“ der verpflichtenden Themen und Inhalte.

Auf ein spannendes Wintersemester!
Ihre Sandra Hofhues

Vertiefungen abgeschlossen

In der Vorlesung vergeht die Zeit rasend schnell. Auch der zweite große Inhaltsblock, die Vertiefungen, konnte bereits abgeschlossen worden. Damit kennen alle Teilnehmenden der Veranstaltung nun Grundlagen der Mediendidaktik und können unterschiedliche Zugänge, Konzepte und Formate im Bereich Mediendidaktik einschätzen. Der Block endete mit der Reflexion über die Vorlesung selbst – um ihren forschungsorientierten Zugang aus studentischer Sicht zu bewerten und auf diese Weise systematisches Feedback zur Lehrveranstaltung zu erhalten. Die entstandenen Dokumente und Audio-/Videodateien werden im Nachgang der Vorlesung ausgewertet und sowohl den Studierenden, der Fakultät als auch der interessierten Fachcommunity in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt. Bevor es in der Vorlesung mit aktuellen Diskursen weitergeht, heißt es nun aber sich zurückzulehnen und das Jahr ein wenig Revue passieren zu lassen.
Ich wünsche daher allen Teilnehmenden der Vorlesung fröhliche Weihnachten. Auf bald im Jahr 2016!

Stichwort: Blended Learning

Ein Stichwort, das im Zusammenhang mit mediengestütztem Lehren und Lernen wiederholt fällt, ist Blended Learning. Dem Wortsinn nach geht es hier um „gemischtes“ Lernen: Beim Blended Learning werden Präsenzlehre, also Lehranteile, die vor Ort in der Bildungseinrichtung angeboten werden, mit solchen Lehranteilen vermischt, die medienvermittelt außerhalb des Unterrichts stattfinden.

Morgen ist es auch in der Vorlesung so weit: Wir treffen uns nicht im Hörsaal, sondern es werden spezifische Aufgaben im Zusammenhang mit der Forschungsorientierung außerhalb erledigt. Der Einfachheit halber unterscheidet man oft prozentual, welche Lehranteile in der Präsenz und welche online dargeboten werden. Der Online-Anteil in unserer Vorlesung dürfte sich auf etwa 15 % belaufen, denn: Sie findet überwiegend noch in Präsenz statt, wird aber ergänzt um sog. „virtuelle Anteile“.

Modern wurde der Begriff Blended Learning übrigens mit den E-Learning-Initiativen der späten 1990er bzw. frühen 2000er Jahre. Innerhalb dieser Initiativen wurde versucht, Zeit- und Ortsungebundenheit innerhalb formaler Lernsettings zu realisieren. Gleichwohl wird nur noch selten von E-Learning und Blended Learning gesprochen: Die sinnvolle Kombination von Präsenzlehre und Online-Lernen sollte eigentlich für Lehren und Lernen an Hochschulen selbstverständlich geworden sein.

Vorlesung: Einführung in die Mediendidaktik

Aus dem Ausschreibungstext:

„Die Gestaltung didaktischer Arrangements ist seit jeher untrennbar mit der Frage verbunden, welche Medien sich für Lehren und Lernen eignen. Besonders fokussiert wird auf formale Bildungseinrichtungen wie die Schule, aber auch auf spezifische Medienbegriffe im Kontext ihrer historischen Entwicklung. So versteht man heute unter Medien oft digitale Medien und fragt, wie sie Unterricht und Schule als Werkzeuge bereichern können. Doch welche Theorien, Ansätze und Konzepte liegen konkret zur Mediendidaktik vor? Wie stehen diese in Verbindung zu einzelnen Lerntheorien? Und welche Bedeutung haben sie für die Gestaltung von Schule und Unterricht?

Ziel der Vorlesung „Einführung in die Mediendidaktik“ ist es, anhand aktueller Phänomene und empirischer Befunde einen Überblick über Theorien, Ansätze und Konzepte aus dem zugrunde liegenden Feld zu gewinnen und vorliegende Erkenntnisse gemeinsam mit den Studierenden zu hinterfragen: Wie lassen sich bspw. die vielfältigen mediendidaktischen Konzepte systematisieren und aktuelle Bewegungen unter Zuhilfenahme der Theorien deuten? Welche Rolle spielen dabei die jeweiligen individuellen oder organisationalen Rahmenbedingungen? Etc.

Die Studierenden werden in das breite Feld der Mediendidaktik eingeführt, methodisch aber auch zu vernetztem Denken angeregt. Der Vorlesung liegt daher ein Konzept forschungsorientierter Lehre zugrunde, welches auf die gemeinsame Beantwortung von (Forschungs-)Fragen und auf wechselseitiges Peer-Feedback zur Vorbereitung für die abschließende Prüfung (Klausur) setzt. Die Vorlesung wird im Blended Learning-Format unter Zuhilfenahme eines Vorlesungsblogs sowie nicht-öffentlicher Wikis umgesetzt. Vorkenntnisse sind nicht vonnöten, Interesse am Mitdenken und gemeinsamen Hinterfragen wird erwartet.

Die Teilnahme am ersten Veranstaltungstermin ist obligatorisch.“