Es ist angerichtet

In der kommenden Woche warten die Abschlusspräsentationen im Seminar auf uns. Auf die Präsentationen und Arbeitsstände bin ich wirklich sehr gespannt, waren die Studierenden doch noch in der letzten Woche heftig am Werkeln. Vor allem die Zeit für die Präsentation – fünf Minuten – macht einigen Gruppen zu schaffen. Ich bin dennoch sehr zuversichtlich, dass vor uns eine tolle Abschlusspräsentation mit einer ‚bunten‘ Jury und insgesamt acht Gruppenpräsentationen vor uns liegt. Viel Erfolg!

Kollegiale (Fall-)Beratung: Wohin des Wegs mit den OER-Ideen?

Im Seminar „Gestaltung und Produktion digitalen Lernmaterials“ stehen inhaltlich OER im Vordergrund. Dabei fällt es den Studierenden gar nicht so leicht, einerseits Lernmaterialien zu entwickeln, andererseits der Open-Idee gerecht zu werden. Am Beispiel zweier Fälle haben wir daher in der zurückliegenden Seminar-Sitzung diskutiert, inwieweit bestimmte OER-Ideen tauglich für die Lehr-Praxis sind, an welchen Stellen didaktisch noch weitergedacht werden muss und wo sich die Teams bei der Lernmaterial-Produktion zum Teil auf dem Holzweg befinden. Konkret ging es um einen Screencast, der sich zur Aufgabe gemacht hat, das Uni Köln-interne Prüfungsmanagement-System zu erklären. Dazu wurde über Wikis im Schulunterricht diskutiert, ähnlich wie es die guten Beispiele im Buch Wiki-Way vormachen. Methodisch wurde auf die sog. kollegiale (Fall-)Beratung zurückgegriffen. Inhalt (OER) und Form (partizipative Formate/OEP) ergänzen sich auf diese Weise wechselseitig; die Open-Idee kann so schon im Kurs das „Fliegen“ lernen. Und nicht erst seit der Definition der 5R gehören das Teilen von Wissen und Ideen zentral dazu.